Employer Branding – Was ist das?

Dem Employer Branding (zu Deutsch: Arbeitgebermarke) wird eine ständig wachsende Bedeutung zugesprochen. Grund hierfür ist der akute Fachkräftemangel. In Deutsch-land bleiben mehr und mehr Ausbildungsstellen unbesetzt. 2016 lag die Zahl der unbe-setzten Ausbildungsplätze bei 43.500 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 4,5% gestiegen, so geht es aus dem Berufsbildungsbericht 2017 des Bundeministe-riums für Forschung und Bildung hervor. „Mit dem demografischen Wandel kündigt sich eine Verknappung des Produktionsfaktors Arbeit an.

Bis zum Jahr 2025 wird das Erwerbspersonenpotenzial um rund 6,5 Mio. Menschen sinken – für Deutschland ein kritisches Szenario. Mit dem demografischen Wandel kündigt sich eine Verknappung des Produktionsfaktors Arbeit an. Bis zum Jahr 2025 wird das Erwerbspersonenpoten-zial um rund 6,5 Mio. Menschen sinken – für Deutschland ein kritisches Szenario.“

Diese Entwicklung ist ausschlaggebend für die Unternehmen sich als gute Arbeitgebermarke und attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Ziel ist es Fachkräfte zu rekrutie-ren und auf möglichst lange Zeit im Unternehmen zu binden. Die Mitarbeiter sollen sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren können und als Markenbotschafter und Multiplikator fungieren, so entsteht ein positives Arbeitgeberimage. Die Zahlen belegen, dass hier noch viel Spielraum für die Unternehmen vorhanden ist: „85 Prozent aller Mitarbeiter haben laut Gallup nur eine geringe oder gar keine Bindung an ihr Unternehmen. Der daraus erwachsende Schaden durch Fehlzeiten und Dienst nach Vorschrift wird auf 122 Milliarden Euro geschätzt.

was ist employer branding

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75 Prozent aller Mitarbeiter schämen sich sogar, ihren Arbeitgeber zu nennen. (…) In der Employer-Branding-Studie von „Esch. The Brand Consultants“ messen gerade einmal 24 Prozent der befragten 175 Manager der Arbeit-gebermarke ausreichend Bedeutung in ihrem Unternehmen zu. 58 Prozent der Mana-ger sehen aber, dass Employer Branding einen signifikanten Beitrag zum Unterneh-menserfolg leistet“.

Die hier einzusetzenden Marketingmaßnahmen zielen folglich auf den internen und externen Arbeitsmarkt ab, um sich von anderen Arbeitgebern abzuheben. Wir betrach-ten die Markenführung aus einem anderen Blickwinkel. Die Stärken und Vorzüge als Arbeitgebermarke treten in den Vordergrund, werden aktiv kommuniziert und zeigen weshalb ausgerechnet dieses Unternehmen der ideale Arbeitgeber ist.

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